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Dieses Projekt wurde durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 731249 finanziert.

Samsø

Die Situation

Samsø, eine kleine dänische Insel, produziert die meiste Zeit des Jahres mehr Strom aus Solarzellen und Windturbinen als vor Ort verbraucht werden kann. Der überschüssige Strom wird folglich auf das Festland exportiert. Wenn jedoch im Sommer eine große Zahl von Touristen nach Samsø kommt, versiebenfacht sich die Zahl der Menschen und konzentriert sich auf den beliebten Jachthafen in Ballen. Das Kochen des Abendessens, das Waschen der Wäsche und das Hören von Musik erhöhen den Stromverbrauch drastisch. Das ist mehr, als die örtlichen Solaranlagen auf einmal liefern können.

Die Lösung

Überschüssige Solarenergie, die die Touristen nicht verbrauchen, kann nun in den großen XOLTA-Batterien mit 240 kWh gespeichert werden, die im Jachthafen von Ballen Harbor aufgestellt sind. Der Verbrauch des Yachthafens wird von der intelligenten, cloudbasierten Software ständig überwacht, die neben dem Verbrauch auch die Wettervorhersage und die Energiepreise zur ständigen Optimierung der Batterienutzung berücksichtigt.

Das Ergebnis

Das gesamte Energiesystem ist in einem intelligenten Netz verbunden, so dass wir die Nutzung der erneuerbaren Energien maximieren, wobei die Batterien eine zentrale Rolle spielen. Wir können zum Beispiel den Strom aus den Batterien der Abwasser- und Wärmepumpen nachts nutzen, wenn wir wissen, dass es am nächsten Tag sonnig wird“, sagt Jan Jantzen, Projektleiter bei der Samsø Energy Academy.

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